Spielberichte Regionalliga & Bezirksliga Ost - Männer
Bezirksliga Ost 9.Spieltag 1.VSV 90 Jena 4 – SV 1923 Tröbnitz 2 1:3 (25:17, 14:25, 27:29, 20:25) SV 1923 Tröbnitz 2 – SV Fortuna Pößneck 3:1 (25:17, 15:25, 25:17, 26:24) Tröbnitz spielte mit: Gundermann, Uebel, Schurtzmann, Trillhose, Pufe, Lehmann, Helmrich, Feuerstein, Hädrich, Pretschold, Beer. Wahnsinn. Mit zwei 3:1-Siegen am letzten Spieltag gegen den VSV Jena 4 und Tabellenführer Fortuna Pößneck kletterte der SV Tröbnitz 2 nicht nur noch in letzter Sekunde auf den dritten Tabellenplatz, sondern stieß Pößneck vom Thron und verschaffte dem SV Rot Weiß Knau noch den Titel. Die Vorgabe des Trainers lautete, um den dritten Platz noch zu erreichen, müssen drei Punkte gegen Jena her. Extrem nervös startete Tröbnitz gegen den VSV Jena 4, lag nach sechs absolut unnötigen Fehlern mit 2:8 zurück. Erst danach fing sich das Team, gab zwar diesen Satz ab, spulte im weiteren Verlauf ihr Programm so ab, dass ein unspektakulärer 3:1-Sieg verzeichnet wurde. „Die Mannschaft zeigte hierbei nichts überragendes“ sagt Knuth Schurtzmann. Für das letzte Spiel der Saison, ausgerechnet gegen den Tabellenführer Fortuna Pößneck, erwartete er nochmals volle Konzentration und einen Punkt, um aus eigener Kraft aufs Treppchen zu klettern. „Wie verwandelt spielte das Team“ sagt der Trainer. Pößneck wurde regelrecht überrannt im ersten Satz, kam nicht zum eigenen Spielaufbau. Nahezu exakt umgekehrt zeigte sich das Spielgeschehen im zweiten Satz. Pößneck zeigte eindrucksvoll seine Klasse. Hierbei kam Tröbnitz nicht in Fahrt. Doch die Moral des SVT stimmte. Im weiteren Verlauf, ab dem dritten Satz wehrte Tröbnitz einen Pößnecker Satzball ab, agierte auf Augenhöhe und wurde immer lockerer. Christian Uebel vermerkte, dass es optimal sei, dass Knuth den Trainerposten übernahm. „Man kann sich als Spieler voll auf das Spiel konzentrieren, während der Trainer sich auf die anderen Dinge fokussieren kann. Aus der sehr geschlossenen Mannschaftsleistung hebt Knuth Schurtzmann Tobias Pretschold angesichts seiner scharfen Angriffe hervor, ebenso Tobias Gundermann, der mit starken Aufschlägen brillierte. „Aber es war eine echte Mannschaftsleistung. Alle trugen ihren Teil zum Erfolg bei“ sagt der Trainer abschließend.     Regionalliga Herren 18.Spieltag SV 1923 Tröbnitz 1 – GSVE Delitzsch 0:3 (15:25, 22:25, 10:25) Tröbnitz spielte mit: Löwenberg, Goldschadt, Hebenstreit, Schmidt, Immisch, Bräuner, F. Schmidke, Pleßmann, Hofmann, Zipfel, Pretschold. „Ich kann es immer noch nicht glauben. Meine Mannschaft verliert 17 von 18 Spielen und feiert ihren Coach, als hätten wir die Champions League gewonnen. Ich bin so was von beeindruckt und fix und alle!“ schrieb Ulli Rösel per Whatsapp am Sonnabend um 23.34 Uhr und somit dreieinhalb Stunden nach dem Abpfiff des letzten Regionalliga-Spieles gegen den GSVE Delitzsch. Dieses verloren die Tröbnitzer Männer mit einem deutlichen 0:3 – ebenso wie bereits das Hinspiel. Dabei zeigte Gastgeber Tröbnitz, dass die Mannschaft durchaus mithalten kann, wie auch die Zuschauer im zweiten Satz deutlich sahen. Mit 22:25 verlor der SVT diesen Durchgang übrigens. Doch exakt an diesem Punkt, wenn kurz vor Satzende ein Erfolg greifbar ist, mangelt es vielen Spielern noch an der nötigen Übersicht und dem Selbstvertrauen. Beides ist in der Regionalliga deutlich wichtiger, als noch eine Spielklasse niedriger und fällt den Spielern somit noch mehr auf die Füße. „Wir kassieren immer drei, vier Punkte, ehe wir selbst loslegen und können aber dann zum Ende hin meist genau diesen Rückstand nicht mehr aufholen“ analysiert Ulli Rösel das Spielgeschehen, welches er über viele Spiele hinweg in ähnlicher Form beobachten konnte. Der Coach musste sein Team mehrfach komplett umstellen, da sich das Spielgeschehen nicht wie gewünscht entwickelte. Besonders über die Mittelposition fehlte es an diesem letzten Spieltag an der nötigen Durchschlagskraft, wes unter anderem dem Fehlen von Christian Schmidke und der damit verbundenen Umstellung des Teams zuzuschreiben war. Obwohl Florian Schmidke kurzfristig und völlig überraschend doch wieder zum Team hinzu kam, entlastete dies die Mannschaft nicht genug, da oftmals die Annahme keinen Pass auf die Mittelposition zulies.   Als wichtigsten Punktesammler des Abends vermerkte der Coach Alexander Pleßmann, der sowohl im Angriff als auch in der Ballannahme eine gute Leistung ablieferte. Zugleich lobte er Heiko Goldschadt, der sich in den vergangenen Wochen nochmals deutlich steigerte. Ebenso erwähnt er den, mit sehr viel Übersicht spielenden Bork Immisch. „Er überwand als relativ kleiner Spieler auch den Block der deutlich größeren Blockspieler aus Delitzsch mehr als einmal durch kluges Agieren“ sagt der Trainer. Kapitän Jörg Hebenstreit schätzt ein, dass Delitzsch besonders mit seiner guten Abwehrarbeit die Tröbnitzer Bemühungen zunichte machte. „Zudem haben wir im Block viel zu selten ordentlich zugegriffen und die Angriffe erfolgten einfach nicht effektiv genug“ sagt der Kapitän. Er möchte nicht unerwähnt lassen, dass die Mannschaft trotz der zahlreichen Niederlagen über die gesamte Saison hinweg dennoch hervorragend funktioniert. „Wir sind auch jetzt noch ein Team! Trotz Abstieg“ sagt Jörg Hebenstreit. Er erkennt die bessere Grundausbildung der gegnerischen Spieler neidlos an. „Die Mannschaft hatte bis zum letzten Spielzug Feuer, gab sich nicht auf“ sagt der Coach abschließend, bedankt sich zugleich nochmals bei den Fans für die großartige Unterstützung während der gesamten Saison.        Regionalliga Herren 17.Spieltag Neuseenland-Volleys Markleeberg – SV 1923 Tröbnitz 1 3:0 (25:18, 25:22, 25:19) Tröbnitz spielte mit:  Hebenstreit, Bräuner, Wagner, Immisch, Löwenberg, Schmidt, Goldschadt. Das ging ja gut los. Auf der Fahrt zum Punktspiel steckten die Männer um Ulli Rösel eine Stunde lang in einer Vollsperrung auf der Autobahn fest, hatten letztlich nur 20 Minuten Zeit zur Hallengewöhnung und zum Einspielen. Die Spielordnung des DVV sieht leider nur eine maximal 15-minütige Spielverschiebung vor, weshalb aus der einen Stunde Hallengewöhnung eine so knapp bemessene Zeit wurde. Unter diesen Umständen dennoch stark Aufspielen ist dann nicht immer leicht. Dennoch bescheinigte der Coach seinem Team, dass sich alle ordentlich „reingehängt“ haben. Die Spieler auf den Mittelpositionen erlaubten sich, trotz absolutem Neuland in der Annahme, kaum Fehler. Ebenso vermerkt der Trainer, dass auch Heiko Goldschadt nicht nur mit klugen Zuspiel agierte und damit für Punktchancen sorgte, sondern auch direkte Punkte durch ihn. Er verwandelte mehr als einmal einen zweiten Ball direkt, statt einen seiner Angreifer zu fordern. Als wirkungsvollsten Angreifer notierte der Coach Bork Immisch an diesem Spieltag. Hier brachte er seine gesamte, bisher angesammelte, Routine zum Tragen und sorgte im Zusammenspiel mit dem restlichen Team für das stete Mithalten. Dass im zweiten Satz die Führung des SVT bereits mit 22:20 einen Satzgewinn verhieß, war im Vorfeld der Partie nicht zu erwarten. Doch exakt an dieser Stelle schluderten die Tröbnitzer besonders in der ersten Annahme und vergaben diese große Chance. Hinzu kamen zu diesem Zeitpunkt wirkungslose Angriffe. Diese Fehler stellte der SVT im dritten Satz zwar ab, doch der Gastgeber agierte konstanter, nutzte jedoch auch seine Möglichkeiten mit Wechselspielern und natürlich den Heimvorteil deutlich besser. Markleeberg spielte während der gesamten Partie konstanter, im Gegensatz zum SVT. Diese Tatsache vermerkte nicht nur der Tröbnitzer Coach Ulli Rösel, sondern auch das Publikum wie natürlich auch der Gegner. „Immer wieder schleichen sich nach tollen Aktionen in Feldabwehr, Block oder Angriffe leichte technische Fehler ein, die der Gegner sofort zum eigenen Punktgewinn nutzt“. Dennoch gab es wieder großes Lob für die Tröbnitzer Mannschaft, für den Kampfgeist sowie das gesamte abgerufene Leistungsvermögen trotz personeller Engpässe und allen weiteren widrigen Umständen. Am kommenden Sonnabend absolviert Tröbnitz dann vor heimischer Kulisse sein letztes Punktspiel in der Regionalliga Ost, wobei die Mannschaft noch einmal mit richtig toller Leistung auftrumpfen möchte. Dann jedoch bereits um 19.00 Uhr (statt wie bislang üblich erst um 20.00 Uhr).     Bezirksliga Ost 8. Spieltag SSG Blankenhain 01 – SV 1923 Tröbnitz 2 3:2 (17:25, 25:17,18:25, 25:18, 15:12) SV 1923 Tröbnitz 2 – SVV Weimar 2 3:2 (25:19, 19:25, 25:21, 20:25, 15:11) Tröbnitz spielte mit: Gundermann, Uebel, T. Schurtzmann, Lang, Trillhose, M. Simon, Helmrich, Feuerstein, Pretschold, Beer. An diesem vorletzten Spieltag in der Bezirksliga Ost ging es für alle drei Teams (Blankenhain, Weimar und Tröbnitz) noch um die Chance auf einen Podiumsplatz. Entsprechend ausgeglichen agierten sie Mannschaften auch. Blankenhain gewann mit 3:2 gegen Weimar und zeigte dem SVT 2 auf, dass es nicht eben leicht würde. „Es entwickelte sich auch ein extrem ausgeglichenes Spiel, wie man an den Satzergebnissen sieht“ sagt Coach Knuth Schurtzmann. Einzig im Tie-Break spielte Gastgeber Blankenhain souveräner auch als Tröbnitz. „Uns fehlte die totale Bereitschaft, zu gewinnen, das höhere Risiko“ sagt der Coach mit Blick auf den Spielausgang. Tröbnitz unterlag mit einem knappen 2:3 in dieser Partie. Ähnlich ausgeglichen entwickelte sich das Spiel gegen den SVV Weimar. Nur dass im entscheidenden fünften Satz der SVT 2 richtig locker und dennoch aggressiv genug auftrat und so den 3:2-Sieg erkämpfte. „Wir hatten das Problem, dass Tonio Michallek krankheitsbedingt am Sonnabend früh absagen musste. Er ist derzeit unser stärkster Angreifer auf der Mitte und fehlte sehr“, so der Trainer. Demgegenüber lobte er Kevin Feuerstein, Thomas Schurtzmann und Tobias Pretschold, welche das Vertrauen des Trainers mit starker Leistung als Stammspieler bestätigten. Hinzu kam, dass sich Zuspieler Thomas Beer verletzte und durch, ursprünglich als Libero eingeplanten, Christian Uebel ersetzt werden musste. Durchweg eine sehr gute Ballannahme bescheinigt der Trainer seinem Team, welches einen Kraftakt über insgesamt zehn Sätze und 204 Minuten Spielzeit hinlegte.      Regionalliga Herren 16.Spieltag SV 1923 Tröbnitz 1 – Dresdner SSV 0:3 (18:25, 23:25, 23:25) Tröbnitz spielte mit: Löwenberg, Pretschold, Goldschadt, Hebenstreit, Zipfel, C. Schmidke, Schmidt, Hofmann, Immisch, Pleßmann, F. Schmidke, Wagner. Die Niederlage der Tröbnitzer Herren gegen den Dresdner SSV war zwar praktisch bereits im Vorfeld mit Bleistift auf das Protokoll gezeichnet, doch mit dieser Looser-Rolle gab sich das Team von Coach Ulli Rösel nicht so ganz zufrieden. Einem etwas verschlafenen Spielstart, mit 1:7 lag der SVT auf Grund ungenauer Ballannahme zurück, folgte das Erwachen. Das Team fing sich und am Ende waren es exakt diese sechs Punkte, welche bis zum Satzball bzw. einem anderen Satzausgang fehlten. Der Coach fasst den Start so zusammen: „Nach der sehr ernüchternden, blutleeren Partie im letzten Heimspiel zeigte der SVT eine bemerkenswerte Reaktion“. Tragisch ist auch die Tatsache zu bezeichnen, dass Florian Schmidke, der gerade erst nach der Genesung von einer Fußverletzung und sich in Top-Form präsentierte, nach einer Blockaktion auf dem Ball landete und erneut umknickte. Für ihn ist die Saison offensichtlich gelaufen. Ab dem zweiten Satz lieferten sich Tröbnitz und Dresden ein Spiel auf Augenhöhe. Einerseits setzte der stark aufspielende Heiko Goldschadt seine Angreifer hervorragend in Szene, andererseits überzeugte auch Christian Schmidke mit spektakulären Blockaktionen und hervorragend vorgetragenen Angriffen. Zudem zeigte das komplette Team eine super Moral, wobei der Coach besonders Libero Steffen Zipfel und dessen Aktionen auch weit außerhalb des Feldes mit spektakulären Aktionen erwähnt. Mehr als zwei Punkte konnte sich kein Team absetzen, was die erstarkte Tröbnitzer Mannschaft bestätigt. „Die Mannschaft entschärfte so mehrfach die harten Angriffe der groß gewachsenen Dresdner in der eigenen Feldabwehr und hielt das Spiel so am Laufen. Alles in allem bescheinigt der Coach seinem Team eine „wirklich gute Leistung“, welche das zahlreiche Publikum mit Szenenapplaus und großem Beifall am Spielende honorierte. Folglich schmerzt die Niederlage nicht.            Regionalliga Herren 15.Spieltag SV 1923 Tröbnitz – VC Dresden 2 0:3 (11:25, 22:25, 16:25) Tröbnitz spielte mit: Löwenberg, Goldschadt, Hebenstreit, Zipfel, C. Schmidke, Schmidt, Hofmann, Immisch, Pretschold, Wagner, Pleßmann, Bräuner. Mit großen Hoffnungen startete Tröbnitz in das Rückspiel gegen den VC Dresden. Besonders mit Blick auf das Hinspiel, in den die ersten beiden Sätze äußerst knapp mit 27:29 bzw. 23:25 verloren gingen sowie dem ersten Spielsieg im Rücken, wollten die Männer um Coach Ulli Rösel nochmals ihr gewachsenes Selbstbewusstsein zeigen. Doch auch die Kampfmoral, welche im Krostitz-Spiel selbst vom gegnerischen Trainer hoch gelobt wurde, saß noch im Hinterkopf der Tröbnitzer Männer fest. Vielleicht auch zu fest. Denn vieles, was sich die Mannschaft im Vorfeld vornahm, konnte nicht so in die Tat umgesetzt werden. Mit 0:3 unterlag der gastgebende SV Tröbnitz dem VC Dresden und musste sich selbst eingestehen „das war das schlechteste Spiel seit Wochen“. So zumindest attestierte es der Trainer dem Team. „Man kann eben nur so gut spielen, wie es der Gegner zulässt“ sagt Ulli Rösel und verweist darauf, dass der VC Dresden dem SV Tröbnitz in allen Belangen überlegen war. Egal, ob es die wirkungsvollen Angriffe, der erfolgreich zugreifende Block oder deren überragender Zuspieler war, welcher das Team um Kapitän Jörg Hebenstreit immer wieder schlecht aussehen lies, es lief zu wenig positives zusammen auf Tröbnitzer Seite. Auf der Seite des SVT flog der Block immer wieder ins Leere, setzten sich die Angreifer viel zu selten durch. Weiterhin fehlte der Druck in den Aufschlägen, was der Gegner natürlich seinerseits nutze und sein Aufbauspiel forcierte. Positiv vermerkte der Trainer, dass die gesamte Mannschaft in der Auswertung sehr selbstkritisch mit ihrer Leistung umging. Vielleicht war wieder einmal der psychische Druck zu groß, wollten die Spieler um jeden Preis wie in der Vorwoche eine Mega-Leistung abliefern und gerieten somit zunehmend in Zugzwang. Das richtig lockere, absolut befreite Aufspielen fehlte einmal mehr. Vielleicht schaltet das Tröbnitzer Team im nächsten, dem vorletzten, Heimspiel gegen den Dresdner SSV in zwei Wochen noch einmal gedanklich auf Anfang und agiert dann wieder mit der gewohnten Leistung. Regionalliga Herren 14.Spieltag SV 1923 Tröbnitz – Krostitzer SV 3:0 (25:17, 27:25, 25:21) Tröbnitz spielte mit: Immisch, Bräuner, Hofmann, Pleßmann, Schmidt, C. Schmidke, Zipfel, Haustein, Wagner, Hebenstreit, Pretschold. So locker, so gut gelaunt, beinahe schwerelos, wie nach dem Sieg gegen den Krostitzer SV am Sonnabend Abend sah man Tröbnitz‘ Coach Ulli Rösel schon lange nicht mehr. Der Jubel im Tröbnitzer Team auf dem Feld und auf der Auswechselbank kannte nach dem Abpfiff der Regionalliga-Partie um 21.18 Uhr keine Grenzen mehr. Endlich gelang der erste Sieg in dieser Spielklasse. Somit trugen die Bemühungen des Trainers, der sich bereits in der gesamten Woche als Psychologe versuchte, Früchte. Er impfte dem Team den eigenen Worten zufolge eine ganze Woche lang Selbstvertrauen ein, schließlich bot exakt die Partie die allerbeste Chance auf den Erfolg. „Sicher, auch Krostitz trat nicht mit voller Besetzung an, doch auch beim SVT fehlten mit Jens Löwenberg, Heiko Goldschadt und Florian Schmidke zwei wichtige Spieler“ sagt Ulli Rösel mit Blick auf die verfahrene Ausgangssituation. Nachdem der Gastgeber im ersten Satz, entgegen des üblichen Auftretens, sehr stark begann und so Krostitz beinahe überrannte (25:17), entwickelte sich im weiteren Verlauf ein sehr spannendes Spiel. Erneut zeigte der SVT enormen Kampfgeist und bestätigte die mentale Stärke, als der Rückstand auf 8:15 im zweiten Satz angewachsen war. Verbissen kämpften sich die Spieler Punkt um Punkt heran. 22:22 lautete der Zwischenstand, welcher auch vom lautstarken Publikum honoriert entsprechend wurde. Fortan agierten beide Teams gleichauf, die Führung wechselte mehrfach. Mit sichtbarem Selbstvertrauen kämpfte Tröbnitz mit sehenswerten Aktionen in der Feldabwehr ebenso wie mit sehr wirkungsvollen Blockaktionen verbissen weiter bis zum 27:25-Satzgewinn. Noch bis Mitte des dritten Satzes wehrte sich das Team aus Krostitz, welches vom ehemaligen Nationalspieler Andre Quasdorf trainiert wird, noch stark. Doch Tröbnitz spielte „wie aus einem Guss“ – mit einer sehr geschlossenen Leistung. Weshalb der Coach auch keinen Spieler aus dem Team hervorheben möchte. „Jeder hat endlich seine individuellen Stärken konstant eingebracht und alle taktischen Vorgaben wurden vorbildlich umgesetzt“ sagt Ulli Rösel überaus stolz. Bis zum Ende des Spieles führte Zuspieler und Kapitän Jörg Hebenstreit klug Regie, klappte die Annahme mit Alex Plessmann, Bork Immisch und Libero Ken Hofmann. Ebenso schlugen vor allem Christian  Schmidtke und Michael Wagner tolle Winkel über Mitte und die Außenangreifer Alex Pleßmann und Bork Immisch griffen überlegt, oft gegen einen 3-Block erfolgreich an. „Mein Dank gilt auch dem tollen Publikum, welches uns toll unterstützte! Wer nicht da war, hat was verpasst“ sagt der Trainer abschließend. In zwei Wochen steht das nächste Heimspiel, gegen den VC Dresden, auf dem Spielplan.   Regionalliga Herren 13.Spieltag Erfurter VC – SV Tröbnitz 1 3:0 (26:24, 25:19, 25:9) Tröbnitz spielte mit: Haustein, Zipfel, Löwenberg, C. Schmidke, Schmidt, Pleßmann, Goldschadt, Hebenstreit, Hofmann, Wagner, F. Schmidke, Bräuner. Wenngleich Bork Immisch kurzfristig ausfiel, traten die Tröbnitzer Regionalligisten mit (fast) kompletten Team in Erfurt an und legten einen starken Start vor. Beinahe sah es so aus, als ob Tröbnitz nun endlich den ersten Spielsieg feiern könnte. Doch es sollte wieder nicht klappen. Mit einer 0:3-Niederlage kehrten die Tröbnitzer am Sonnabend aus Erfurt zurück. „Wir führten in ersten Satz bis kurz vor Satzende, waren ein meinen Augen nicht nur ebenbürtig“ meint Jörg Hebenstreit. Doch in dieser Spielklasse wird jeder Fehler sofort gnadenlos bestraft, weshalb wir diesen Satz mit 24:26 abgaben. Bereits zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, das Libero Ken Hofmann einen sehr guten Tag erwischte und als bester Spieler des Tröbnitzer Teams hervor stach. Zugleich lieferte auch Heiko Goldschadt auf der Zuspielerposition ein tolles Spiel ab, lobt Jörg Hebenstreit. „Während Ken mit seiner Feldabwehr den Grundstein für ein gutes Aufbauspiel lieferte, sorgte Heiko mit guten und überlegten Pässen und dafür, dass wir auch im Angriff eine gute Figur ablieferten. Nachdem der erste Satz so knapp verloren ging, wollten es die Tröbnitzer wissen. Doch nachdem einige Spielzüge im zweiten Durchgang absolviert waren, verletzte sich Florian Schmidke. Er knickte um und musste ausgewechselt werden. „Wir hoffen, dass Florian bald wieder fit ist“ merkt Jörg Hebenstreit an dieser Stelle an, bevor er auf den weiteren Spielverlauf eingeht. Diese Verletzung war eine Schlüsselaktion, die letztlich großen Einfluss auf das weitere Geschehen auf dem Spielfeld hatte. Auch stellte sich Erfurt mit seinem Block immer besser auf die Tröbnitzer Angriffe ein. Letztlich stellte der Gegner seine Angriffe um. Besonders auf der Mittelposition bekam Tröbnitz den Gegner einfach nicht konsequent genug in den Griff. Zugleich scheiterte der SVT mit seinen eigenen Blockaktionen immer öfter. „Ab der Verletzung von Florian zeigte sich ein Bruch im Spielgeschehen“ meint Jörg Hebenstreit, der sich mit Jens Löwenberg in die Trainer- und Kapitänsfunktion teilte. Auf dem Spielfeld fungierte Jens Löwenberg als Kapitän, während Jörg Hebenstreit auf dem Papier wie auch am Spielfeldrand als Trainer fungierte. „Da hat man aber zu viel mit anderen Dingen, wie dem Schreiben von Aufstellungskärtchen und ähnlichem zu tun. Es somit keine echte Konzentration auf das Spielgeschehen möglich“ sagt Jörg Hebenstreit. Trotz allem hielt der Gast noch immer relativ in diesem Satz gut mit. Erst im dritten Satz ging es richtig abwärts. Es fehlten die Ideen für einen kurzfristig veränderten Spielaufbau oder überraschende Aktionen, die Konzentration lies nach. Womit das Spiel dann recht schnell beendet war. „Alles in allem kann man sagen, wir hatten über das gesamte  Spiel hinweg eine stabile Ballannahme, worauf wir in Zukunft aufbauen können und müssen. Daher bin ich optimistisch für das nächste Heimspiel am kommenden Sonnabend“ sagt Jörg Hebenstreit abschließend.  Regionalliga Herren 12.Spieltag SV 1923 Tröbnitz 1 – L.E. Volleys 2 0:3 (14:25, 19:25, 21:25) Tröbnitz spielte mit: Haustein, Zipfel, Löwenberg, C. Schmidke, Schmidt, Pleßmann, Goldschadt, Hofmann, Bräuner, Immisch, F. Schmidke, Pretschold. „Das war das erste Spiel ohne Trainer und Kapitän, an das ich mich erinnere“ sagt Jens Löwenberg, der am Sonnabend beide Funktionen zugleich für den SVT übernahm. Eine, auf dem Papier recht klare, 0:3-Niederlage kassierte Tröbnitz am Sonnabend in heimischer Halle gegen die L.E. Volleys aus Leipzig. Während der Gast nahezu fehlerlos spielte, agierten auf Tröbnitzer Seite noch immer zu viele Spieler zu nervös. Zugleich war es für Jens Löwenberg zunächst schwer, die richtige Anfangsausstellung zu finden. „Am Freitag zum Training waren wir nicht komplett, das macht es etwas schwer, die aktuelle Form jedes einzelnen einzuschätzen“ so der Vertretungscoach. Zugleich fand er es sehr schwer, als Trainer, Kapitän und Spieler auf dem Feld zu stehen. „Den ersten Satz haben wir schlichtweg verschenkt“ sagt der Trainer. Taktische Vorgaben wurden nicht korrekt umgesetzt, so dass unnötig Punkte verloren gingen. Vorsichtig begann der Trainer mit einem Wechsel, die Situation zu entschärfen. Doch erst im zweiten Satz, nach weiteren Auswechselungen, fing sich das Team. Steffen Zipfel agierte auf der Zuspielerposition sehr stark, verdiente sich so das ausdrückliche Lob von Jens Löwenberg. Noch immer suchte Jens Löwenberg nach der optimalen Aufstellung. Patrick Schmidt, Björn Bräuner und Thomas Haustein rückten in die Stammformation, wobei besonders letzterer mit seiner Routine für viele Punkte sorgte. „Thomas macht halt einfach eine sichere Aktion, überlegt gar nicht zu viel. Damit half er dem Team mehr, als manch anderer“ so die Einschätzung des Trainers. Aus einem 3:17-Rückstand machte Tröbnitz ein 15:22. Doch war der Rückstand zu groß. Auch dieser Satz ging verloren, mit 19:25. Im dritten Satz erarbeitete sich der Gastgeber, kurz nach einer offensichtlichen Fehlentscheidung des Kampfgerichtes, einen Vorsprung. Bis zum 20. Punkt führte der SVT, pushte sich immer wieder, wobei der Gegner mit härteren Aufschlägen bereits in Zugzwang gebracht wurde. Wiederum war es eine fragwürdige Entscheidung des Kampfgerichtes, welche den Gastgeber etwas aus dem Konzept brachte. Leipzig glich wieder aus, übernahm im weiteren Verlauf die Führung. Mit 21:25 verlor Tröbnitz diesen Satz. Dennoch macht der Jens Löwenberg seinem Team ein Kompliment. „Trotz nicht unbedingt optimaler Ausganssituation haben wir, nach einem Fehlstart, doch noch eine recht ordentliche Leistung abgeliefert“.   Bezirksliga Ost 7.Spieltag Geraer VC II - SV 1923 Tröbnitz 2 1:3 (25:19, 21:25, 21:25, 19:25) SV 1923 Tröbnitz 2 - SV RW Knau 0:3 (22:25, 20:25, 20:25) Tröbnitz spielte mit: Uebel, Gundermann, Schurtzmann, Michallek, Helmrich, Schulz, Simon, Trillhose, Beer, Pufe, Pretschold. „Wenn man als Tabellenführer keine Aufgaben übers Netz bekommt, kann man weder gewinnen noch die Tabellenführung verteidigen“ sagt Tröbnitz‘ Spielertrainer Christian Uebel mit Blick auf den total verkorksten Spieltag in Gera. Gegen den gastgebenden VC 2 gewann Tröbnitz 2 auch nur, weil Gera noch schlechter war, noch mehr Fehler machte. Gegen den SV RW Knau hingegen war absolut nichts zu holen mit dieser ungenügenden Leistung. Zwar kamen die Ballannahme recht genau, wie auch an Zuspiel und Angriffen nichts auszusetzen war, doch mindestens sieben verschlagene Aufschläge pro Satz sind indiskutabel. Nicht nur für den Spielertrainer, sondern für das gesamte Team. „Wir haben verdient gegen Knau verloren und damit die Tabellenführung endgültig verspielt“ sagt Christian Uebel abschließend.  Regionalliga Herren 11.Spieltag SV TU Dresden – SV 1923 Tröbnitz 1 3:0 (25:10, 25:12, 25:15) Tröbnitz spielte mit: C. Schmidke, Schmidt, Haustein, Hofman, Goldschadt, Hebenstreit, F. Schmidke, Immisch, Zipfel, Pretschold. „Wenn so wichtige Spieler wie Jens Löwenberg, Alex Pleßmann, Björn Bräuner oder Michael Wagner gleichzeitig fehlen, dann kann ich dem restlichen Team keinen Vorwurf machen. Wir hatten als Schlusslicht keine Chance gegen den Tabellenführer“ fasst Ulli Rösel zunächst grundlegend das Punktspiel am Sonnabend gegen die Regionalligisten der TU Ilmenau zusammen. Zugleich hebt er den noch angeschlagenen Kapitän Jörg Hebenstreit hervor. Er spielte gezwungener Maßen auf der Annahme- / Außen-Position. Damit stabilisierte er die Annahme des SV Tröbnitz und war zugleich bester Punktesammler. Jedoch setzten die großen Dresdner den SVT bereits mit ihren Aufschlägen mächtig unter Druck, was besonders Zuspieler Heiko Goldschadt nach dem Spiel anmerkte „ich habe gefühlt mehr Bälle gebaggert als gepritscht“. Mit dieser ungenauen Annahme ging natürlich einher, dass Angriffe über die schnelle Mitte oder gar Kombinationen unmöglich wurden. Der (einzig mögliche) hohe Pass über Außen war dann ein gefundenes Fressen für den Dresdner Block. Trotz der haushohen Führung des Gastgebers spielte dieser mit seiner Stammsechs weitestgehend durch, was den Tröbnitzer Coach mächtig verwunderte. Nach dem Spiel darauf angesprochen meinte dieser „wir haben als Tabellenführer ein schlechtes Punkteverhältnis. Das wollten wir heute ändern“. Was dem Tabellenführer ja auch gelang. Bis zum nächsten Heimspiel am 19. Januar hofft Ulli Rösel, dass einige seiner kranken bzw. verletzten Spieler wieder fit sind und dann für etwas Spannung auf dem Spielfeld sorgen. Dann spielt Tröbnitz gegen die L.E. Volleys 2, die bislang vier ihrer elf Pflichtspiele gewannen.       Regionalliga Herren 10.Spieltag SV 1923 Tröbnitz 1 – VSV Oelsnitz 0:3 (17:25, 10:25, 22:25) Tröbnitz spielte mit: C. Schmidke, Schmidt, Haustein, Hofmann, Wagner, Goldschadt, Hebenstreit, F. Schmidke, Immisch, Zipfel, Pretschold. Völlig ohne Illusionen ging Tröbnitz in die Partie gegen den Tabellenvize, VSV Oelsnitz. Zu klein war die Chance auf einen Erfolg, trotz offensichtlicher Personalprobleme auf der Gästeseite. Oelsnitz reiste mit sieben Spielern an, wobei der Coach nur als Reserve mit auf dem Protokoll vermerkt war. Ganz so krass sah es beim SVT zwar nicht aus, doch zehn Spieler plus Nachwuchstalent Tobias Pretschold vermerkte Trainer Ulli Rösel als nicht ausreichend. Zumal mit Björn Bräuner, Jens Löwenberg und Alex Pleßmann drei Leistungsträger fehlten. „Der Gast war uns in allen Belangen deutlich überlegen“ schätzt Tröbnitz‘ Coach nach dem Spiel ein. Die Spieler mit Bundesliga- und Drittligaerfahrung setzten schon mit sehr gefährlichen Aufschlägen den SVT extrem unter Druck. Schnell führte der Gast sehr deutlich. Klappte auf Tröbnitzer Seite die Annahme, stand auf der gegnerischen Seite der Block und lies kaum einen erfolgreichen Angriff seitens des SV Tröbnitz zu. Zugleich gelang es dem Oelsnitzer Zuspieler immer wieder, den Tröbnitzer Block ins Leere zu schicken, während seine Angreifer freie Schussbahn hatten. Da lief auch die Feldabwehr bei den, häufig schnell vorgetragenen, Angriffen immer wieder ins Leere. Doch auch hier vermerkte der Coach wieder Licht am Horizont. Zuspieler Heiko Goldschadt agierte sehr solide und sicher. Noch deutlicher hebt der Trainer Kapitän Jörg Hebenstreit hervor. Eigentlich spielt er auf der Zuspielerposition einen sicheren Part, doch gegen Oelsnitz brachte ihn der Coach auf der Position Außenangriff und Annahme. „Spektakuläre Abwehraktionen, klug vorgetragene Angriffe und wirkungsvolle Aufschläge machten ihn zum besten Spieler auf Tröbnitzer Seite, der sich auch mental gegen die drohende Niederlage stemmte“ sagt Ulli Rösel wörtlich. Wobei auch andere Spieler mit Einzelaktionen zwischendurch für Applaus unter den zahlreichen Fans sorgten. So klappten auch Einerblocks mehrfach erfolgreich, schlugen auch Tröbnitzer Angriffe vereinzelt hart im gegnerischen Feld ein. Doch alles in allem, genügten diese Einzelaktionen nicht, um die erneute Niederlage zu verhindern. Die Weihnachtspause gibt den Spielern die Möglichkeit, kurzzeitig vom Volleyball abzuschalten. „Vielleicht bekommt die Mannschaft dann ja endlich den Kopf frei, legt die Angst ab“ hofft der Coach, der sich ausdrücklich bei den Fans für die Unterstützung bedankt.   Regionalliga Herren 9.Spieltag Delitzsch 2 – SV 1923 Tröbnitz 1 3:0 (25:21, 25:17, 25:20) Tröbnitz spielte mit: Bräuner, C. Schmidke, Schmidt, Haustein, Hofmann, Wagner, Goldschadt, Hebenstreit, F. Schmidke, Immisch, Pleßmann. „Es war, wie jedes Wochenende. Der Mannschaft gelang es auch in Delitzsch nicht, ihre Trainingsleistung im Spiel umzusetzen“ sagt Tröbnitz‘ Coach Ulli Rösel nach der Niederlage in Delitzsch. Dennoch keimte bei ihm zunächst die Hoffnung auf Besserung. Im ersten Satz, die Anzeigetafel hielt den Stand von 19:19 fest, machte er sich große Hoffnungen auf einen anfänglichen Satzgewinn und damit einen deutlichen Motivationsschub, der weitere Satzgewinne zur Folge hätte. Doch erneut dominierte die zu hohe Fehlerquote das Spiel. Dieses zwar auf beiden Seiten, doch der Gegner zeigte sich routinierter und sicherer. Als positiv hebt der Trainer den Block hervor, welcher die Angriffe von Delitzsch immer wieder entschärfen konnte. Was jedoch zur Folge hatte, dass die Feldabwehr mehr rotieren musste, sich dort Abstimmungsprobleme zeigten. Sicher ein Punkt, auf den er in den nächsten Trainingseinheiten nochmals einen Schwerpunkt legen wird. Zudem hebt Ulli Rösel Aussenangreifer Patrick Schmidt hervor, der als einziger mit Normalform auf dem Spielfeld agierte. Auch in Delitzsch lautete die Devise, mit starken Aufschlägen den Gegner unter Druck zu setzen, was jedoch misslang. Fehlaufschläge ohne Ende verzeichnete der Trainer in dieser Partie. Er bedauert, dass durch Schichtarbeit und Krankheit die derzeitige Trainingsbeteiligung deutliche Schatten auf das Spielgefüge werfen. Zugleich stellt er jedoch fest, dass die Spieler die Atmosphäre in der Regionalliga sehr genießen, jedes Mal mit erhobenen Haupt das Feld verlassen und weiter kämpfen. Am Sonnabend steht in heimischer Halle das Rückspiel gegen den Tabellenzweiten, VSV Oelsnitz, an und wird sich hierbei sicher nicht unter Wert verkaufen.     Bezirksliga Ost, Herren 6.Spieltag SV Fortuna Pößneck – SV 1923 Tröbnitz 2  3:0 (25:13, 25:18, 26:24) SV 1923 Tröbnitz 2 – 1.VC Gera 2 3:1 (25:19, 21:25, 26:24, 25:2) Tröbnitz spielte mit: Gundermann, Uebel, T. Schurtzmann, Trillhose, Simon, Pufe, Lehmann, Helmrich, Feuerstein, Pretschold, Beer.  Es war ein rabenschwarzer Tag für Tröbnitz 2. Gegen Gastgeber Fortuna Pößneck lief auf keiner Position etwas zusammen. Vom Aufschlag angefangen über die Feldabwehr, bis hin zu Angriff und Block klappte einfach nichts. „Wir erzielten gegen Pößneck gerade einmal einen Blockpunkt!“ blickt Spielertrainer Christian Uebel zurück. „Und gegen den VC Gera 2 hatten wir Glück, dass die nur zu sechst antraten und noch schlechter agierten, als wir“ lautet sein Fazit. Die Leistungseinbußen auf allen Positionen konnten letztlich nicht wett gemacht werden. Als einziges Team der Bezirksliga Ost absolvierten die Tröbnitzer bereits zwölf Spiele, während die anderen auf acht bis zahn Spiele kommen. „Das schlaucht natürlich, da ist irgend wann die Luft raus. Jetzt müssen wir uns etwas regenerieren und am 19.Januar wieder mit voller Power einsteigen“ sagt der Spielertrainer.