Spielberichte Thüringenliga Frauen
13.Spieltag SV 1923 Tröbnitz – SV BW Gebesee 0:3 (18:25, 18:25, 23:25) SV 1923 Tröbnitz – SV Wartburgstadt Eisenach 3:0 (25:14, 28:26, 25:21) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Landsberg, Haustein, Rabia, Ebersbach, Illig, Kaßner, Gladysch, Lath. Stadtroda. Mit der Überraschung in der Partie gegen Tabellenführer und Titelaspiranten SV BW Gebesee wurde es zwar nichts für die Tröbnitzer Damen, dennoch ist Coach Knuth Schurtzmann zufrieden mit der gezeigten Leistung. Und das, obwohl Tröbnitz mit 0:3-Sätzen gegen Gebesee verlor. „Wenn mir jemand noch vor der Saison gesagt hätte, dass wir gegen das Spitzenteam in beiden Partien so stark agieren, teilweise auf Augenhöhe spielen, dann hätte ich denjenigen für verrückt erklärt“ gesteht der Trainer ganz offen. Besonders zu Beginn des ersten Satzes wie auch zum Ende des dritten Satzes stand der Spielausgang keineswegs fest. Im ersten Satz führte Tröbnitz zunächst, ehe Gebesee zum 6:6 legte ausglich und von da an sicherer agierte. Der Gastgeber konnte nicht auf allen Positionen tatsächlich mit einhundert Prozent Leistung dagegen halten, zeigte kleinere Schwächen, weshalb sich der Vorsprung des Tabellenführers vergrößerte. Davon unbeeindruckt gab sich der SVT jedoch zu keinem Zeitpunkt auf und zeigte immer wieder nach genauer Ballannahme auch starke Angriffe. Jedoch zeigte sich Gebesee konstanter und mit weniger Fehlern behaftet. Am Geschehen dran blieb Tröbnitz trotz kleinem Rückstand auch in Satz zwei und drei. Es fehlte dem Trainer in dieser Phase noch immer das letzte Quentchen Leistung, welches durchaus da gewesen wäre. Doch er weiß auch, dass mehrere Wochen Trainingsrückstand bei einigen Spielerinnen Spuren hinterlassen haben. Als jedoch der Favorit im dritten Satz bereits mit 23 Punkten kurz vor dem Satzball stand, bäumte sich der SVT nochmals auf, zeigte auch dem Publikum sein Können. Selbst Ulli Rösel lobte das Agieren der Damen in dieser Phase ausdrücklich. Eine sehr unglückliche Aktion verhinderte jedoch die mögliche Überraschung. Besonders die Tatsache, dass auf Grund der erfolgten Umstellung auf dem Feld keine Wechselmöglichkeiten auf der Zuspielerposition möglich waren, auch an anderer Stelle sich nicht die Möglichkeiten für den Trainer boten, wünscht er sich für kommende Saison eine Verstärkung des Teams. Mit dem 3:0-Sieg gegen das Team von SV Wartburgstadt Eisenach sorgte Tröbnitz im Anschluss an das Top-Spiel dafür, dass der sechste Platz ganz sicher ist. In dieser Partie dominierte Tröbnitz von Beginn an, wobei Knuth Schurtzmann die Resultate der Sätze zwei und drei nicht deutlich genug erscheinen. „Die Mannschaft spielte nach dem deutlichen ersten Satzgewinn einfach zu unkonzentriert, wollte zu viel und war einfach zu ungeduldig“ stellt der Trainer fest. Sein Team sollte in solchen Phasen lieber jeden Ball bis zum Ende  ausspielen und noch überlegter agieren. Die hohe Eigenfehlerquote der Eisenacher musste viel besser genutzt werden, ging es nach dem Trainer. Gleichzeitig nutzte er auch diese Partie, um Spielerinnen, wie Jane Gladysch oder Steffi Drafehn entsprechende Einsatzzeiten zu geben und somit die Trainingsbeteiligung zu honorieren.   12.Spieltag VC BW Gebesee – SV 1923 Tröbnitz 3:0 (27:25, 25:19, 25:16) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Landsberg, Haustein, Rabia, Ebersbach, Illig, Kaßner, Gladysch, Lath. Dass es gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer, VC BW Gebesee, sehr schwer wird, war den Damen des SV Tröbnitz im Vorfeld bereits klar. Ebenso, dass es sehr wahrscheinlich eine Niederlage geben wird. Doch auch mit dieser 0:3-Niederlage, welche der SVT kassierte, kann Coach Knuth Schurztmann gut leben. „Ich habe gesehen, dass wir auch gegen eine so starke Mannschaft gut mithalten können“ sagte der Trainer nach dem Spiel. Seinen Worten zufolge fehlt es der Mannschaft noch an der nötigen Cleverness, einen großen Vorsprung ins Ziel zu retten – so wie es im ersten Satz der Fall war. Tröbnitz begann sehr konzentriert, schlug lange und sehr gezielte Aufschläge und führte plötzlich mit 16:8 Punkten. „Das war unser letzter direkter Punkt. Ab diesem Zeitpunkt liesen wir nach, kam Gebesee besser in Schwung“ so Knuth Schurtzmann. Jedoch fehlten ihm auch Wechselmöglichkeiten, fuhr Tröbnitz doch mit nur neun Spielerinnen zum Tabellenführer. Mit 25:27-Punkten verlor Tröbnitz diesen Satz und vergab so die Chance auf ein besseres Ergebnis. Den Einschätzungen des Trainers zufolge hätte sich das Spiel bei einem ersten Satzgewinn des SVT mit großer Wahrscheinlichkeit ganz anders entwickelt. Wobei auch im zweiten Satz eine Führung des Gastes auf dem Protokoll vermerkt wurde. Besonders die guten Angriffe lobte der Trainer. Zugleich stellte er fest, dass mehrfach Bälle, auf Grund fehlenden Verantwortungsbewusstsein, zwischen zwei Spielerinnen auf den Boden fiel. „Hier müssen wir definitiv noch ein wenig arbeiten“. Ebenso stellte er fest, dass Gebesee eine ehemalige Zweitliga-Spielerin einsetzte, welche die Tröbnitzer Abwehr einfach nicht in den Griff bekam, wie auch der Block. Doch hier baut er auf die verbleibenden vier Wochen bis zum Rückspiel, um entsprechend zu agieren. Auch in diesem zweiten Satz zeigten sich viele Lichtblicke, welche Knuth Schurtzmann wohlwollend notierte. Am Satzverlust änderte dies ebenso wenig. Im letzten Satz gingen die Tröbnitzer Damen volles Risiko, schlugen harte Aufschläge, um die eigene Position zu stärken. Doch „dies ging nach hinten los“, wie der Coach vermerkte. Vier verschlagene Aufgaben sorgten für einen Rückstand, welcher sich in der Folgezeit auf Grund des starken Agierens des Gastgebers sowie zu geringer Gegenwehr des SVT vergrößerte. Letztlich unterlag Tröbnitz dem VC Gebesee mit 0:3-Sätzen – was sehr deutlich erscheint, jedoch den Spielverlauf nicht so wiedergibt. 11.Spieltag SV 1923 Tröbnitz – SWE Volley Team 3:0 (25:22, 25:20, 25:11) SV 1923 Tröbnitz – SVC Nordhausen 3:0 (25:14, 25:22, 25:21) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Landsberg, Haustein, Zeisig, Rabia, Ebersbach, Illig, Kaßner, Gladysch, Drafehn, Lath. „Wir sind mit diesem Spieltag endgültig in der Thüringenliga angekommen“ sagt Knuth Schurtzmann, Trainer der Damenmannschaft des SV Tröbnitz nach dem überzeugenden Doppelerfolg der Tröbnitzer Aufsteiger gegen das SWE Volley Team Erfurt und den SVC Nordhausen am Sonntag Nachmittag. Den Damen des SVT gelang gegen beide Teams eine Revanche für die Niederlage im Hinspiel. Vom ersten Ballwechsel an spielte der SV Tröbnitz sehr fokussiert auf den Sieg, blieb hoch konzentriert und agierte mit einer sehr geringen Eigenfehlerquote. „Nach dem starken Start verloren die Spielerinnen nie den Glauben an einen klaren 3:0-Erfolg“ berichtet der, sichtlich zufriedene, Trainer. Alle Spielerinnen legten jeweils mit starken Aufschlagserien vor und sorgten so für die solide Grundlage des weiteren Spielverlaufes. Bereits damit konnte die Führung erarbeitet werden, welche Tröbnitz mit starken Angriffen weiter ausbaute. „Es haben alle Spielerinnen ihr volles Leistungsvermögen abgerufen, weshalb auch kein Wechsel notwendig war“ stellte der Coach fest. Wenn er dann dennoch einen Wechsel vornahm, standen auch die „Neuen“ Spielerinnen mit 100 Prozent im Spielgeschehen, machten ihre Punkte. Doch diese Wechsel nahm Knuth Schurztmann nur vor, um den Stammspielerinnen eine kurze Verschnaufpause zu verschaffen. Er lobt zugleich den tollen Teamgeist und die tolle Stimmung auf dem Feld. Zugleich stellte er fest, dass klare taktische Ansagen in der Auszeit komplett in den folgenden Spielzügen umgesetzt wurden. Somit zeigte das Team Vertrauen zum Trainer und dessen Gedankengängen. Folglich zeigte er sich hoch zufrieden mit diesem Spieltag. „Wir hatten jetzt vier Wochen in Folge Punktspiele, heute gar eine Doppelbelastung und die Spielerinnen waren dennoch bis zum letzten Spielzug fit, zeigten keine Ermüdungserscheinungen. Ich habe somit irgend etwas im Training richtig gemacht“ so der Trainer. Weiterhin vermerkte er die sehr lange Spielzeit von 72 bzw. 71 Minuten für die jeweiligen Spiele, was für drei Sätze recht lang ist. Obwohl er den SVC Nordhausen an diesem Spieltag etwas stärker als das SWE Volley Team Erfurt einschätzte, glichen sich beide Partien doch sehr. Bei Erfurt fehlten zwei Stammspielerinnen, während bei Nordhausen zwar keine Akteurin heraus ragte, doch die Mannschaft deutlich kompakter spielte und so in seinen Augen weniger „anfällig“ für die Tröbnitzer Aktionen erschien. Dass auch hier mit nahezu identischer Spieldauer ein ebenso souveräner 3:0-Spielsieg errungen wurde, spricht in des Trainers Augen für sich. Nunmehr belegt der SVT derzeit den fünften Tabellenplatz und dürfte seinen Berechnungen zufolge auch in der Endabrechnung nicht schlechter als auf Rang sechs landen. In drei Wochen steht das schwere Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer SV BW Gebesee auf dem Programm, bis dahin heißt es „weiter hart trainieren und sich auf diese Aufgabe vorbereiten“.           10.Spieltag Volley Juniors Thüringen – SV 1923 Tröbnitz 0:3 (10:25, 20:25, 20:25) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Landsberg, Haustein, Rabia, Ebersbach, Illig, Kaßner, Gladysch, Lath. Der klare 3:0-Erfolg, mit dem die Tröbnitzer Damen aus Erfurt zurück kehrten, war exakt da, was Coach Knuth Schurtzmann erwartet hatte. „Es war eine sehr gute Vorbereitung für uns auf das kommende, schwere Heimspiel gegen das Volley Team 3 und den SVC Nordhausen. Wir haben in Erfurt gesehen, wo wir Reserven haben und woran wir noch arbeiten müssen“ sagt der Trainer mit Blick auf die Partie gegen Schlusslicht Volley Juniors. Insbesondere in der Abwehr vermerkte der Trainer Reserven, welche er aus dem Team heraus kitzeln möchte. „Das wird bei unserem nächsten Training erfolgen, dass wir ganz gezielt an diesem Manko arbeiten“ stellt Knuth Schurtzmann unmissverständlich klar. Mit starken Aufschlägen beeindruckte Tröbnitz den Gegner besonders im ersten Satz sehr deutlich, was sich auch in dem klaren Satzergebnis von 25:10 für Tröbnitz widerspiegelt. Im zweiten und dritten Satz wehrten sich die jungen Spielerinnen deutlich stärker, während der Tröbnitzer  Trainer noch ein wenig probierte und an der optimalen Stammsechs für das kommende Wochenende feilte. Obwohl Tröbnitz zwischendurch auch mal in den Rückstand geriet, bestand für den Trainer nie die Gefahr eines Satz- oder gar Spielverlustes. Mit etwas mehr Konzentration auf die wesentlichen Aufgaben gelang es dem Team, den Rückstand schnell wett zu machen und selbst wieder in Führung zu gehen.  Spätestens nach dem Abpfiff des dritten Satzes glaubte der Trainer, endlich eine optimale Aufstellung für die Stammformation gefunden zu haben. „Dass das so lange dauert, ist zwar nicht ideal, doch manchmal muss man eben noch ein wenig mehr testen und probieren. Jetzt sollte es passen“ sagt der optimistisch gestimmte Trainer. Seinen Worten zufolge ist das Team bereits seit Tagen mehr auf kommenden Sonntag fokussiert, war das Pflichtspiel in Erfurt nur beinahe störendes Beiwerk zum Fit halten und weiter testen. 9.Spieltag SWE Volley Team 3 – SV 1923 Tröbnitz 3:0 (10:25, 19:25, 17:25) Tröbnitz spielte mit: Haustein, Zeisig, Illig, Ebersbach, Landsberg, Michel, Lath, Kassner, Gladysch, Drafehn.    „Der Sieg für Erfurt geht vollkommen in Ordnung“ sagt Tröbnitz‘ Coach Knuth Schurtzmann nach der klaren 0:3-Niederlage der Tröbnitzer Damen in Erfurt. Es war das schwerste Spiel für Tröbnitz in dieser Saison überhaupt, Tröbnitz hatte zu keiner Zeit eine reelle Chance auf den Sieg, schätzt der Coach ein. Da nicht nur Jasmin Rabia fehlte, sondern kurzfristig auch Nele Pilz noch ausfiel, standen den Trainer weniger Optionen offen. „Wenn die Schlagkraft dieser beiden Spielerinnen fehlt, dann haben wir gegen Erfurt nun mal keine Chance“ sagt der Trainer. Auch wenn Tröbnitz im zweiten Satz zeitweise mithielt, wie der Spielstand von 11:11 belegt, agierte Erfurt stärker. Zwei Spielerinnen des SWE-Teams bestimmten das Spiel. Weiterhin ist Erfurt das einzige Team, welches tatsächlich mit Schnellangriffen, vor allem über die Mittelposition, tatsächlich erfolgreich punktet, stellt der Tröbnitzer Trainer fest. „Doch darauf können wir uns nun einstellen und im Rückspiel entsprechend reagieren“ sagt Knuth Schurtzmann. Benita Ebersbach lieferte laut dem Trainer ein sehr gutes Spiel ab – als einzige Spielerin. Alle anderen gingen nicht ganz an ihr Limit, blieben etwas unter ihren Möglichkeiten. „Ich möchte nicht auf Kleinigkeiten eingehen, aber muss sagen, dass wir uns einfach einem stärkeren Gegner beugen mussten“ sagt Knuth Schurtzmann. Es fehlte vor allem die Angriffswucht in seinen Augen. 8.Spieltag VC Gotha – SV 1923 Tröbnitz 3:1 (13:25, 25:20, 25:23, 29:27) Tröbnitz spielte mit:  Pilz, Landsberg, Haustein, Rabia, Michel, Ebersbach, Illig, Kaßner, Gladysch, Zeisig. „Warum wir letztlich verloren haben, kann ich gar nicht so richtig sagen“ lautet das Fazit von Coach Knuth Schurtzmann nach der 1:3- Niederlage des SVT gegen den VC Gotha. Das Tröbnitzer Team begann zunächst richtig stark, agierte souverän. „Die Mannschaft zeigte sich derart überlegen, dass man meinen sollte, es wir ein ganz deutliches 3:0 für uns“ äußert Knuth Schurtzmann als Momentaneinschätzung. Auch im zweiten Satz begann Tröbnitz stark, doch es schlichen sich einige kleinere Fehler ein, mit denen der Gastgeber stark gemacht wurde. Gotha nutzte seine Chancen, sicherte sich diesen Satz. Im weiteren Verlauf fing sich Tröbnitz wieder, knüpfte jedoch nicht mehr an den ersten Satz an. Im vierten Satz kam noch viel Pech hinzu. Gleich vier Satzbälle des SVT  wehrte der Gastgeber ab, gewann letztlich selbst mit 29:27 Punkten. „Das war richtig ärgerlich“ so der Coach. „Die Grundlagen mit Aufschlägen und Annahme funktionierten ohne größere Probleme. Daher muss ich im Training nicht speziell darauf eingehen. Wir müssen eher das Selbstvertrauen stärken“ so der Trainer. Er kämpfte mit dem Problem des nicht ausreichenden Personals. Nele Pilz war noch nicht wieder fit, Katharina Zeisig war zwar mit, doch nicht einsatzfähig (krank), weitere Spielerinnen waren angeschlagen. Laura Illig spielte dauerhaft auf der Aussenposition, womit Melanie Haustein auf der Zuspielerposition keine Pause erhielt. Somit fehlte dem Trainier die Wechselmöglichkeit auf allen Positionen. „Wir sind zwar angekommen in der Thüringenliga, müssen aber noch routinierter und cleverer werden. Zumal jetzt noch viele schwere Spiele anstehen“ blickt der Trainer Voraus.       7.Spieltag SV 1923 Tröbnitz – VC Gotha 1 3:1 (25:14, 20:25, 25:18, 25:16) SV 1923 Tröbnitz – SV Wartburgstadt Eisenach 3:0 (25:17, 25:13, 25:19) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Landsberg, Zeisig, Rabia, Ebersbach, Illig, Kaßner, Gladysch, Drafehn, Lath.   „Es war ein genialer Spieltag, ich als Trainer bin durch und durch zufrieden. Die Mannschaft hat die vorgegebenen taktischen Dinge umgesetzt“ sagt Knuth Schurtzmann mit Blick auf das Heimspiel gegen den VC Gotha und den SV Wartburgstadt Eisenach. Sein Team holte mit dem 3:1 gegen Gotha und 3:0 gegen Eisenach sechs Punkte, sah die Wirkung von Theorie und Praxis. Gegen Gotha begann Tröbnitz vom ersten Ballwechsel an sehr sicher, baute auf die eigenen Stärken und zeigte, wer der Hausherr ist. Der Siegeswille zeigte sich bei den Spielerinnen sehr deutlich. Nur wenige Eigenfehler und ein sicherer Spielaufbau zwang den Gegner zu Fehlern, weshalb der erste Satz unerwartet deutlich zu Gunsten des Gastgebers endete. Mehrere Annahmefehler in Folge und zu viel Ungeduld liesen den SVT im zweiten Satz in den Rückstand geraten, welcher nicht mehr aufgeholt werden konnte. Analog des ersten Satzes baute Tröbnitz im dritten Satz wieder selbstsicher sein Spiel auf, griff gezielt an und beim Block zu. So war sich der Coach bald sicher, dass der Spielsieg und drei Punkte nach Tröbnitz gehen. Eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung sorgte für keine weiteren Überraschungen. Im Spiel gegen Eisenach stellte der Coach unerwartet die Mannschaft um. Hauptangreiferin Nele Pilz blieb auf der Bank. „Sie ist auf nahezu allen Positionen einsetzbar, daher war sie für mich auf der Bank ebenso wichtig, wie sie den Spielerinnen auf dem Feld lieb gewesen wäre“ sagt der Trainer und hielt sich so weitere Optionen offen. Für sie kam übrigens Routinier Heike Landsberg, die mit ihrer Spielerfahrung ebenso für Ruhe auf dem Feld sorgte. Das Team knüpfte an das erste Spiel an, powerte auf allen Positionen und dominierte auch hier vollends. „Zuspielerin Laura Illig agierte sehr variabel und brachte die Angreiferinnen flexibel ins Spiel“ lobt der Trainer. Noch wichtiger ist es ihm zu erwähnen, dass Benita Ebersbach in seinen Augen Spielerin des Tages sei. „Sie spielte mit großer Übersicht und Durchschlagskraft, agierte in der Feldabwehr überragend“ lautet sein Urteil über Benita Ebersbach. Weiterhin erwähnt er, dass Tina Kaßner trotz Trainingsrückstand wieder gut ins Team fand, sich mit Jane Gladysch hervorragend ergänzte. Abschließend sagt er „Ich denke, dass jetzt der Knoten endgültig geplatzt ist. Daher sehe ich den weiteren Spielen im nächsten Jahr zuversichtlich entgegen“.     6.Spieltag 1.VSV Jena – SV 1923 Tröbnitz 3:1 (25:22, 21:25, 25:21, 25:18) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Haustein, Rabia, Michel, Ebersbach, Illig, Gladysch, Zeisig, Drafehn, Lath. Trotz der Niederlage gegen den VSV Jena war Tröbnitz‘ Coach Knuth Schurtzmann nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams. „Jena war einfach stärker, während uns noch Geduld und Nerven fehlen“ fasst er die Partie in kurzen Worten zusammen. Es entwickelten sich sehr viele lange Ballwechsel, was letztlich auch an Hand der Spieldauer von 102 Minuten gut nachvollziehbar ist. Doch gerade in diesen Situationen, den langen Spielzügen, fehlt der Mannschaft die Abgeklärtheit, das eigene Spiel so sicher aufzubauen, dass der Gegner zum Fehler gezwungen wird. „Die Danke-Bälle, die ohne Druck übers Netz gespielten Bälle, müssen wir besser verwerten. Exakter zum Zuspieler bringen, der dann gezielt den Hauptangreifer bedient“ sagt der Trainer und markiert damit gleich einen nächsten Trainingsschwerpunkt. In diesen Situationen fehlt auch noch die exakte Abstimmung im Team sowie die korrekte Umsetzung aller notwendigen Folgeaktionen. Im zweiten Satz legte der Gast eine starke Leistung hin, agierte mit wenig Eigenfehlern und brachte Jena damit in Zugzwang. Es folgten Fehler des Gastgebers und somit Punkte für den SVT. An diesen Satz jedoch knüpfte Tröbnitz im weiteren Verlauf nicht an. Wieder mehr verschlagene Aufgaben, nicht erfolgreich abgeschlossene lange Spielzüge und die noch fehlende Routine sorgten für weitere Satzverluste. „Die Spielerinnen haben ihr Bestes gegeben. Daher schmerzt diese Niederlage nicht so sehr“ sagt Knuth Schurtzmann abschließend. Am kommendne Wochenende erwartet die frisch gebackene Mannschaft des Jahres den VC Gotha 1 und SV Wartburgstadt Eisenach in eigener Halle.   5.Spieltag SVC Nordhausen – SV 1923 Tröbnitz 3:0 (26:24, 25:15, 25:18) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Landsberg, Haustein, Rabia, Michel, Ebersbach, Illig, Gladysch. „Man kann verlieren, aber nicht so“ lautet das Fazit von Tröbnitz‘ Coach Knuth Schurtzmann nach der Punktspielniederlage der Tröbnitzer Damen in Nordhausen. Richtig angefressen schien der Trainer selbst am Sonntag Vormittag noch zu sein, als er das Spiel nochmals analysierte. Im ersten Satz lief es auf Tröbnitzer Seite noch halbwegs manierlich, erst nach zwei unglücklichen Kampfgerichtentscheidungen und etwas Pech ging dieser Durchgang an den Gastgeber. Ab dem zweiten Satz setze das Team nicht mehr die Weisungen des Trainers um, machte unzählige individuelle Fehler und stellte sich nicht auf den starken Nordhäuser Block ein. Alle spielten unter ihren Möglichkeiten. „Als ob die Spielerinnen einen Tunnelblick hatten, die Aktionen und Laufwege des Gegners gar nicht beobachteten. Das ärgerte mich mächtig“ sagt der Trainer. Hinzu kam die Tatsache, dass Tröbnitz mit nur acht Spielerinnen in Nordhausen antrat, somit die Wechseloptionen mehr als begrenzt waren. Doch dem Trainer zufolge war es eine vermeidbare Niederlage zum richtigen Zeitpunkt. „Vielleicht werden die Spielerinnen jetzt wach gerüttelt“. Da kommt die Spielpause am kommenden Wochenende gerade recht, kann der Trainer mit seinen Spielerinnen entsprechend hinter den Kulissen agieren, ihnen aber zugleich auch die eine verdiente Pause gönnen.      4.Spieltag SV 1923 Tröbnitz – 1.VSV Jena 1 2:3 (25:22, 25:17, 11:25, 23:25, 7:15) SV 1923 Tröbnitz – Volley Juniors 3:1 (19:25, 25:13, 25:14, 25:18) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Landsberg, Haustein, Zeisig, Rabia, Ebersbach, Illig, Gladysch, Drafehn, Lath. Mit einem sehr starken Start beeindruckten die Tröbnitzer Damen den Favoriten, VSV Jena. Zwei Sätze, in denen der SVT deutlich dominierte leiteten den aufregenden Spieltag für Tröbnitz ein. „Im ersten und zweiten Satz zeigten wir, dass wir zu Recht in der Thüringenliga spielen, während sich im dritten und vierten Satz, sowie auch im letzten Durchgang zeigte, dass uns noch die Erfahrung, die Routine und Cleverness für die Thüringenliga fehlt. Wir legen mit starken Aufschlägen vor, die Ballannahme kommt sicher, so dass wir gut angreifen und Jena zu Fehlern zwingen können. Dann jedoch fehlt uns der Killerinstinkt. Wir stehen mit der 2:0-Führung kurz vor dem Sieg und haben offensichtlich Angst davor. In dieser Situation agiert die Mannschaft zu vorsichtig, beinahe etwas zu ängstlich. In dieser Phase fehlt den Spielerinnen noch die Cleverness und ist zu ungeduldig“ zieht Coach Knuth Schurtzmann Bilanz. Es entwickelten sich immer wieder sehr lange Spielzüge, aus denen auch der SVT mehr als einmal siegreich hervor geht. Doch exakt hier fehlt es dem Coach an Geduld. „Wenn wir einen Ball mühsam hochgekratzt haben, dann muss der erst mal wieder sicher übers Netz, womit der Gegner wieder in Zugzwang ist. Das müssen wir im Training zukünftig verstärkt trainieren. Die 2:3-Niederlage gegen den VSV Jena steckte dem Team zu Beginn der Partie gegen die Volley Juniors noch in den Knochen. „Die Spielerinnen hatten richtig Frust!“ so der Coach. Daher ging auch dieser Satz verloren. Doch dann drehte der Gastgeber richtig auf, dominierte im weiteren Spielverlauf. „Es schien, als ob ein Schalter umgelegt wurde. Mit Beginn des zweiten Satzes lief es plötzlich sehr gut“ sagt der Trainier. Aus den starken Leistungen seiner Spielerinnen hebt Knuth Schurztmann Katharina Zeisig mit ihren starken Angriffen über die Aussenposition heraus. Zugleich brachte sie mit ihrer sicheren Ballannahme zusätzlich Sicherheit in das Tröbnitzer Spielgeschehen. Weiterhin konstatierte er Libera Jane Gladysch nochmals eine Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Spiel. Bis auf den vierten Tabellenplatz schob sich Tröbnitz inzwischen in der Tabelle nach vorn. Trotz des verlorenen Spiels gegen Jena zeigte sich der Trainer überaus zufrieden. „Wir haben einen Punkt gegen Jena geholt, drei gegen die Volley Juniors und haben vor allem eine tolle Leistung gezeigt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Leistungsstand der Mannschaft“.   3.Spieltag SV 1923 Tröbnitz - Geraer VC 1:3 (24:26, 20:25, 25:20, 18:25) SV 1923 Tröbnitz - Sonneberger VC 3:0 (25:23, 25:15, 25:23) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Landsberg, Haustein, Zeisig, Rabia, Michel, Ebersbach, Illig, Gladysch, Drafehn, Lath. Mit dem ersten Heimspieltag der Tröbnitzer Damen ist Trainer Knuth Schurtzmann im ganzen gesehen sehr zufrieden. Trotz der Niederlage gegen den Geraer VC - welche er zum Teil auch sich zuschreibt. "Es ist schon ärgerlich, dass der TVV die Ansetzung so unglücklich machte, dass wir bereits am dritten Spieltag in die Rückrunde einsteigen. Wir konnten uns nicht richtig auf den Gegner einstellen" sagt der Coach etwas verärgert. "Der Geraer VC gewann verdient, da merkt man, dass die Mannschaft schon länger in dieser Besetzung spielt" sagt der Tröbnitzer Trainer. Seinen Aussagen zufolge war die Entscheidung zur veränderten Anfangsaufstellung goldrichtig. In der Partie gegen Gera zeigten die Spielerinnen oftmals mangelndes Selbstvertrauen, was sich in ungenauer Annahme äußerte. Daraufhin geriet der Gastgeber schnell in den Rückstand. Diesen aufzuholen, erwies sich als sehr schwierig. Lediglich im dritten Satz dominierte der SVT, setzte das gute Spiel jedoch nicht im vierten Durchgang fort. "Die Mannschaft spielte im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut. Ich hätte vielleicht auch zwischendurch nochmals umstellen sollen, um die Annahme zu stabilisieren. Damit hätten wir Gera sicher mehr unter Druck setzen können. Zugleich wäre es für Gera schwerer geworden, wenn unsere Außenangreifer an diesem Spieltag in Bestform agiert hätten. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Resultat". Um die Stärken des Sonneberger VC, besonders im Aufschlag, wusste Tröbnitz und reagierte entsprechend. Der Coach stellte das Team um, nahm Nele Pilz in die Annahme - wo sie sehr stark agierte sowie brachte Heike Landsberg im Angriff. Letztere sorgte mit ihrer Routine für viel Ruhe auf dem Feld. Die gesamte Mannschaft zeigte daraufhin viel mehr Selbstvertrauen, spielte locker auf und geriet beinahe in einen Spielrausch. "Ich hab mich gefragt, warum die Mannschaft nicht schon früher so agierte" meint Knuth Schurtzmann im Nachhinein. Er wollte Juliane Michel mit ihrer starken Leistung explizit erwähnen. Sie lieferte ihr bestes Spiel seit langer Zeit ab. Ebenso zeigte er sich sehr begeistert von den Leistungen der beiden Libera Steffi Drafehn und Jane Gladysch. Beide spielten je ein Spiel durch und zeigten dabei die Leistungen, die er von ihnen erwartete. "Man muss in jedem Fall sehen, dass wir in dieser Besetzung erst seit September zusammen spielen, da kann noch nicht alles rund laufen. Wir sind aber auf sehr gutem Weg, gehen zuversichtlich in das nächste Punktspiel am kommenden Wochenende, welches zugleich ein weiteres Heimspiel ist".  2.Spieltag VC Gera 1 - SV 1923 Tröbnitz 3:0 (25:20, 25:19, 25:18) Tröbnitz spielte mit: Haustein, Illig, Lath, Michel, Rabia, Landsberg, Ebersbach, Pilz, Gladysch, Zeisig, Kaßner, Drafehn. "Die Mannschaft hat sich trotz der Niederlage gut geschlagen" schätzt Übergangstrainer Bork Immisch die Thüringenliga-Partie zwischen dem SV 1923 Tröbnitz und dem VC Gera 1 ein. Mit 0:3 unterlag Aufsteiger Tröbnitz am Sonnabend beim Titelaspirant VC Gera. Besonders in den ersten beiden Sätzen hielt Tröbnitz gut mit wobei der Start des zweiten Durchganges nicht gerade optimal verlief. "Wenn aber ein Satzgewinn möglich war, dann im zweiten Satz. Was jedoch durch den Fehlstart verhindert wurde" meint der Coach. Im dritten Satz war die Luft dann raus. Tröbnitz lag mit 9:23-Punkten zurück. Genau zu diesem Zeitpunkt zeigte der SVT Moral, kämpfte sich um neun Punkte weiter nach vorn, während der Gastgeber lediglich zwei Punkte erzielte. "Während Gera sehr stark auftrat, zeigte sich bei uns Unsicherheit und Unerfahrenheit - das Leistungsniveau ist eben in der Thüringenliga doch etwas höher, als in der Oberliga. Hier fehlt den Spielerinnen noch die nötige Erfahrung, mit dem Druck entsprechend umgehen zu können. Es zeigte sich, dass wir im Training die richtigen Dinge einbezogen haben. So reagierte und stand die Blockabwehr oft gut, jedoch wurde dieser Erfolg letztlich nicht mit einem Punkt vergoldet. Es klemmte mehrfach im Aufbau. Etwas überhastet wurden die Angriffe abgeschlossen, die Unstimmigkeiten konnten nicht gänzlich abgestellt werden. Auch beeindruckte der Gastgeber mit einem großen Block und schnellen Angriffen" sagt Trainer Bork Immisch. Dennoch lobt er wiederholt die Leistung der Mannschaft. "Wenn die Spielerinnen das Level in den anderen Spielen halten, dann stehen demnächst wieder Siege für den SVT auf dem Protokoll. Gegen Gera kann man verlieren. Wichtiger sind andere Spiele".  1.Spieltag 1.Sonneberger VC 2004 1 - SV 1923 Tröbnitz 2:3 (25:17, 25:21, 22:25, 16:25, 7:15) Tröbnitz spielte mit: Pilz, Landsberg, Haustein, Zeißig, Rabia, Michel, Ebersbach, Illig, Kaßner, Gladysch, Lath, Drafen. Das Abenteuer Thüringenliga begann für die Damen des SV 1923 Tröbnitz am Sonnabend mit einem Auftaktsieg. "Die Mannschaft war hoch motiviert, regelrecht heiß auf die neue Herausforderung" sagt Trainer Knuth Schurtzmann zur mentalen Einstellung des Teams. Doch exakt diese Tatsache lies die Mannschaft zunächst verkrampfen. Sonneberg machte im ersten Satz zehn direkte Punkte mit den Aufschlägen, während auf Tröbnitzer Seite die Annahmeprobleme nicht schnell genug abgestellt werden konnten. "Dass dieser Rückstand dann nicht mehr aufzuholen ist, liegt nahe. Ähnlich begann auch der zweite Satz, wobei sich die Annahme mit zunehmender Spieldauer stabilisierte" zieht der Coach Bilanz. Mit der besseren Annahme gelang es dem SVT, seine eigenen Stärken mehr auszuspielen. Die Angriffe zeigten allmählich Wirkung, der zweite Satz ging deutlich knapper verloren. Somit stieg das Selbstvertrauen im Tröbnitzer Team. "Nach dem zweiten Satz hatte ich schon ein gutes Gefühl, hatte die Hoffnung auf den Sieg. Und die Mannschaft bestärkte mich mit Beginn des dritten Satzes auch darin, in dem sie mit deutlich mehr Power auf dem Feld agierte". Während Tröbnitz seine Führung immer weiter ausbaute, flatterten bei Sonneberg immer mehr die Nerven. Im vierten Satz deklassierte Tröbnitz beinahe den Gastgeber, ähnlich wie im letzten Satz. "Auch wenn ich an dieser Stelle Nele Pilz, Jasmin Rabia und Franziska Lath mit ihren starken Angriffen hervor heben muss, waren es doch alle, die am Sieg beteiligt waren. Da gilt auch der Dank den Spielerinnen, die trotz der weiten Anfahrt nicht einen Ballkontakt hatten und nur auf der Auswechselbank saßen. Sie waren da, einsatzbereit und machten Stimmung. Das ist aber genau das, was mir mein Vorgänger (Jens Löwenberg) schon sagte. In der Thüringenliga werden öfter Spielerinnen auf der Bank sitzen und lange auf ihre Einsatzzeit warten" berichtet der Trainer nach dem Auftakterfolg. Die Mannschaft spielte ab dem dritten Satz sehr flexibel, mit einer tollen Stimmung und geriet beinahe in einen Spielrausch. Das war ein sehr gelungener Spieltag für den Aufsteiger, lässt für die Zukunft hoffen. Stolz ist Knuth Schurtzmann auch darauf, dass Tröbnitz zum weitest entfernten Spiel der Saison mit kompletten Kader anreiste, während Sonneberg mit weniger Spielerinnen agieren musste.